Das Vertrauen der Medienbranche in die Presse-Versorgung ist weiterhin ungebrochen. Die Attraktivität unseres Hauses ist dabei sicherlich zu einem großen Teil auf die weit überdurchschnittliche Gewinnbeteiligung für unsere Versicherten zurückzuführen. Von 2008 bis 2010 haben wir jeweils 4,8 % auf das Deckungskapital gutgeschrieben und damit 2010 die Spitze des
Marktes erklommen. Die Deklaration für 2011 weist 4,6 % für Garantiezins und laufenden Überschuss aus und liegt – wie auch im Vorjahr – um 0,6 Prozentpunkte über dem Marktdurchschnitt.
Trotz weiterhin schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen war auch der Geschäftsverlauf 2010 erfolgreich.
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Erstmals konnte bei den Beitragseinnahmen die Grenze von 300 Mio Euro überschritten werden. Diese verteilten sich auf 274,6 Mio Euro aus laufenden Beiträgen und 36,9 Mio Euro aus Einmalbeiträgen, die überwiegend in sofort beginnende lebenslange Rentenversicherungen investiert wurden.
Die Entwicklung des Neugeschäfts insgesamt war bei einem Neuzugang von 192,5 Mio Euro erfreulich. Das fakultative Neugeschäft ist gegenüber dem bereits hohen Wert des letzten Jahres nochmals um 7,6 % auf 153 Mio Euro angewachsen. Bei den obligatorischen Versicherungen bewegten sich sowohl die Anzahl der Neustücke als auch die Versicherungssumme auf
Vorjahresniveau.
Unser Versicherungsbestand liegt nach wie vor bei ca. 9,5 Mrd Euro. Erfreulich waren die Rückgänge bei Beitragsfreistellungen (-8,1 %) sowie Rückkäufen (-15 %). Die Stornoquote sank auf 3,1 % (Vorjahr 3,4 %). Sie liegt weiterhin deutlich unter dem in der Branche gemessenen Wert von 5,4 %.
Auch im Jahr 2010 haben wir unsere sicherheitsorientierte Anlagestrategie fortgesetzt. Der Bilanzwert unserer Kapitalanlagen stieg um 3,2 % auf 5.043 Mio Euro und überschritt damit erstmals die Grenze von 5 Mrd Euro. Aus dem Portfolio wurden Nettoerträge von 215,4 Mio Euro erzielt, was einer Nettoverzinsung von 4,3 % (Vorjahr 5,3 %) entspricht. Der hohe Vorjahreswert war vor allem durch Zuschreibungen und Gewinne aus Investmentanteilen bedingt. Die freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) betrug am Jahresende 5% der Deckungsrückstellung. Sie ist ein Garant dafür, dass die Versicherten der Presse-Versorgung auch künftig mit einer überdurchschnittlichen Gewinnbeteiligung rechnen können.