VDZ Akademie GmbH

Herr Sven König
Herr Kai H. Helfritz, MBA
Markgrafenstrasse 15
10969 Berlin

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VDZ Mitglied

Seit 1993 leistet die VDZ Akademie des VDZ Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger einen wesentlichen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung in der Verlagsbranche.

Nach dem Grundsatz "Aus der Praxis für die Praxis" geben Experten aus der Verlags- und Medienbranche ihr Wissen in jährlich rund 70 Seminaren, Zertifikatskursen, Expertenforen, Kongressen oder Reisen an fast 2.000 Teilnehmer weiter. Das Seminarangebot der VDZ Akademie umfasst alle relevanten Bereiche des Verlagsgeschäfts wie Anzeigen, Vertrieb, Redaktion, Digitale Medien und Internationales. Ebenso werden Inhouse-Schulungen angeboten.

Neben der Vermittlung bewährter Branchenstandards spielen aktuelle Trends und Fragestellungen eine wichtige Rolle bei der Erstellung des Seminarprogramms. So garantieren die Angebote der VDZ Akademie eine kontinuierliche Weiter- und Höherqualifizierung der Mitarbeiter in einer sich ständig wandelnden Branche.

Die VDZ Akademie ist eine der tragenden Säulen des VDZ und kommt mit ihrem Fortbildungsangebot allen Verlagen gleichermaßen zugute. Die Zentrale der VDZ Akademie befindet sich im Haus der Presse in Berlin. Die Veranstaltungen finden unter Berücksichtigung einer optimalen Kundenorientierung abwechselnd in den wichtigsten deutschen Verlags- und Medienstandorten Hamburg, München, Köln/Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt statt.

Referenzen:
gerne auf Anfrage

Meldungen der Firma VDZ Akademie GmbH:

09.03.2011

Große Chancen für Paid Content durch differenzierte Konzepte

Große Chancen für Paid Content durch differenzierte Konzepte


Nick Blunden, Managing Director & Publisher von The Economist Online, zum Potenzial von Paid Content


Verlage können mit guten Aussichten auf Paid Content-Modelle setzen. „We are very optimistic about the future of paid content“, ermutigt Nick Blunden, Managing Director and Publisher The Economist Online und Gastreferent auf dem neuen Expertenforum Paid Content & Paid Services der VDZ Akademie am 11.5.2011 in Hamburg.

Der größte Irrtum der Verlage sei die Annahme, Menschen wollten für Inhalte nicht bezahlen. Es gebe – so seine Erfahrungen beim Economist – ein weites Spektrum von Geschäftsmodellen für Paid Content zwischen Nische und Massenmarkt. Differenzierung nach Zielpublikum und ein sensibles Ausbalancieren zwischen freiem und bezahltem Inhalt mit einer entsprechenden Bezahlschranke sei die Herausforderung, deren Beherrschung Erfolg verspreche.

Nick Blunden ist einer der Referenten des Expertenforums, die Einblicke in die Herausforderungen und den Nutzen von Paid Content sowie die Do´s & Dont´s von Bezahlangeboten, Pricing-Strategien, Paid Services und Zahlungsabwicklung geben. Die VDZ Akademie hat sich dieses Themas schon in den vergangenen Jahren erfolgreich angenommen und bildet seit Jahren immer wieder die neuesten Strategien auf diesem verlegerischen Zukunftsfeld ab und vermittelt, wie Paid Content realisierbar ist. „Wir haben alle aktuellen Aspekte des Themas Paid Content in unsere Agenda aufgenommen und wollen mit dem Expertenforum 2011 darstellen, was aktuell möglich ist“, so Dr. Bastian Schwithal, Leiter Expertenforen der VDZ Akademie.“

Die guten Aussichten für Paid Content werden auch von aktuellen Studien wie etwa der von „Journalism Online“ bestätigt. Danach lassen sich nach einer Umstellung auf Paid Content sowohl bei den Besucherzahlen als auch bei den erzielten Werbeeinnahmen keine signifikanten Veränderungen feststellen, wenn ein konservativer Geschäftsansatz gewählt wird, der Seitenbesuchern immerhin die kostenfreie Nutzung einer bestimmten Artikelanzahl pro Monat ermöglicht. Dies entspricht genau den Erfahrungen Nick Blundens beim Economist. Letztlich, so Nick Blunden, ist der Fortschritt bei Paid Content eine technische und eine mentale Frage.

07.03.2011

Erkenntnisreiche AKEP Book Publishers´ Tour nach London

Erkenntnisreiche AKEP Book Publishers´ Tour nach London

Erste AKEP Book Publishers´ Tour zu Trends und Innovationen im E-Publishing von Buchverlagen in Großbritannien


Die erste Book Publishers` Tour des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren (AKEP) im Börsenverein des deutschen Buchhandels und der VDZ Akademie nach London im Februar 2011 vermittelte ein exklusives Spektrum der neuesten Trends und Innovationen des Elektronischen Publizierens von Buchverlagen. 18 Vertreter deutscher Verlage und 5 weitere Vertreter der Branche besuchten in 3 Tagen eine Auswahl britischer Verlage, einzelner Dienstleister und die British Library.

Die unterschiedlichen und sehr innovativen E-Publishing Modelle zeigten die Trends und Erfahrungswerte des UK-Marktes deutlich. Insbesondere für den gesamten Consumer Markt standen natürlich die mobilen Applikationen im Vordergrund, unabhängig davon, ob diese auf Smartphones oder E-reader angeboten werden. Die Angebote der mobile Applikationen bieten neben dem ursprünglichen Text, Audio und/oder Videos und schaffen ganz neue Erlebniswelten,die sich aber nicht immer auszahlen müssen.

Ganz deutlich wurde die unterschiedliche Bedeutung von ebooks im Hinblick auf die Verbreitung des Kindle. Mittlerweile bietet Amazon UK über 400.000 verfügbare Bücher als Download an. Ein Umfang, von dem Amazon Deutschland noch weit entfernt ist.

Ein weiterer interessant zu beobachtender Trend ist die vielfältige Nutzung und Integration der Möglichkeiten von Social-Media Elementen. Verlagseigene Plattformen für noch unbekannte Autoren, begründen virtuelle Fangemeinden unbekannter Autoren, wie es bisher nur von youtube bekannt war. Autoren können dabei immer mehr zu Marken werden. Dieser Trend stellt wiederum eine Herausforderungen für die Verlage dar, da ein Autor möglicherweise die Vermarktung direkt mit Plattformen wie Amazon übernimmt.

Die Vermarktung von E-Publishing Produkten stellten mehrere Unternehmen während der Tour dar, beispielsweise eine digitale Vermarktungsplattform, welche eine schnelle und unkomplizierte Veröffentlichung von Websites ermöglicht. In wenigen Schritten lassen sich Twitter und andere Web 2.0 Applikationen ohne technische Vorkenntnisse in den Webauftritt implementieren. Damit können Verlage ohne großen Aufwand Communities und/oder Social Media Angebote einbinden.

Neben den Informationen über die digitalen Produkte selbst, bekamen die Besucher zum Teil auch Einblicke in die Organisation der Unternehmen und die sehr unterschiedlichen Modelle zur Umsetzung und Integration der E-Publishing Projekte.

Bei dem Besuch von Dorling Kindersley, einem unter anderem für Reiseliteratur bekannten und preisgekrönten Verlag, erfuhren die Besucher von dem jüngst präsentierten iPad app, das Augenzeugen-Reiseberichte zum Gegenstand hat. Auch hat Dorling Kindersley gerade seinen eigenen App Shop eröffnet.

Wie unterschiedlich die Projekte sein können, zeigte der Vertreter von Cambridge University Press. Zunächst wurde ein interaktives E-Learning Projekt für Schulen vorgestellt, das von einem Sportwagenhersteller gesponsert wird; im Anschluss sorgte das vorgeführte „Lazarus Project“ für Überraschung: Ein Digitalisierungs-Modell ohne Google, das die Aufnahme der gesamten Bibliotheksbestände zum Ziel hat und den Nutzern die Werke als Faksimile im Print-on-Demand Verfahren zur Verfügung stellt.

Bei Harper Collins erfuhren die Besucher erstmals von Vanilla-E-Books. Dahinter steckt die erfolgreiche Strategie, Bücher, die sich aufgrund ihrer spezifischen Inhalte besonders für das Lesen auf dem Iphone eignen, als App anzubieten und zu vermarkten. Auf der eigens geschaffenen Plattform Authonomy.com können Autoren ihre Texte selber einstellen, und bekommen erste Rückmeldung von der Online-Community. Bereits fünf erfolgreiche Veröffentlichungen stammen ursprünglich von „Authonomy.com“- Autoren (ein Modell, das inzwischen auch in Deutschland zu finden ist). David Roth-Ey, Digital-Publisher von Harper Collins, zeigte auch, wie sich Bewegtbild und Audio-Spuren sinnvoll kombinieren lassen. Ferner stellte David die SAS Survival Guide App vor, eine App mit einer Sammlung von Überlebenstipps, angereichert mit Bewegtbild, die sich bereits über 500.000 Mal verkauft hat.

Die Reiseteilnehmer zogen ein positives Fazit. Die Einblicke in die E-Publishing-Szene englischer Verlage, ihrer Markt-Protagonisten und ihrer Dienstleister ergaben ein rundes Bild. Case studies für digitale Workflows, Marketing, Paid Content, Social Media und Communities gaben manche Anregung für das eigene Geschäft in der Heimat.

„Die Reise wurde der Absicht, das Themenfeld in Kooperation zwischen AKEP und VDZ Akademie mit ihren Erfahrungen, dem Netzwerk und dem Know-how der VDZ Akademie für Wissenstransfer und Erkenntnisgewinn ausgesprochen gerecht. Es sind Einsichten, die nicht selten unmittelbar in die Geschäftsmodelle der an der Reise beteiligten deutschen Verlage positiv einfließen, “ so Kai H. Helfritz, Geschäftsführer der VDZ Akademie. „Die VDZ Akademie hat sich als ausgezeichneter Partner erwiesen, der den Wunsch nach internationalem Austausch mit Fachkollegen erfüllen hat. Wir freuen uns auf eine nächstes Projekt mit der VDZ Akademie“, sagte Hans Huck, Sprecher des AKEP.

09.02.2011

Futurum Vertriebspreis 2010: Hervorragende Leistungen in vier Kategorien

Futurum Vertriebspreis 2010: Hervorragende Leistungen in vier Kategorien

Wie sehr sich der Futurum Vertriebspreis etabliert hat, zeigte sich bei der 2. Verleihung der von VDZ Akademie und dnv - der neue vertrieb gegründeten Auszeichnung am 8. Februar in der legendären Kantine des Spiegel-Verlags, wo Thomas Hass, Chef des Spiegel-Vertriebsmarketings, Kolleginnen und Kollegen aus Verlagen und Handelspartnerunternehmen sowie Verbänden begrüßen konnte.

Die Jury hatte 2010 doppelt so viele Einreichungen zu beurteilen wie im Vorjahr. Diese bezeugen das immer höhere Niveau in allen Sparten des Vertriebs. Knapp 100 Teilnehmer erlebten die Verleihung an die Gewinner in folgenden Kategorien:

In der Kategorie "Beste Leistungen im Pressevertrieb" gewann der Jost Presse-Großvertrieb, München, mit dem Internet-Tool "Presse- Kaufen.de." Dabei handelt es sich um ein aktuelles Bezugsquellenverzeichnis, das den Weg zur nächst gelegenen Verkaufsstelle für einen bestimmten Titel weist. Von diesem Navigationstool profitieren vor allem kleine und mittlere Titel.

Den Preis in der Kategorie "Bester Ausbilder (Unternehmen)" gewann der Wilhelm Schmitz Pressegroßhandel im Ruhrgebiet, Duisburg. Traditionell engagiert sich der Grosso-Betrieb in der Ausbildung über den eigenen Bedarf hinaus. Auch der akademische Nachwuchs wird durch Förderung von Studiengängen unterstützt. "Das Unternehmen wird damit seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung in besonderer Weise gerecht," betonte Laudator Ludwig von Jagow, Geschäftsführer Vertrieb, VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger.

Als beste Absolventin des Zertifikatskurses "Experte im Pressevertrieb" im vergangenen Jahr wurde Ulrike von Bargen, DPV Network unter 17 Kandidatinnen und Kandidaten ausgezeichnet.

Die neue, vierte Kategorie, der personengebundene Ehrenpreis "Bester Ausbilder (Person)" geht an Jochen Mohr, Axel Springer AG, Berlin/Hamburg, der sich um die leidenschaftliche Weitergabe von Wissen und Expertise an den Nachwuchs verdient gemacht hat. "Ist man nicht dann wirklich groß, wenn man mithilft, andere schlau zu machen?", so Ralf Deppe, Laudator und dnv-Chefredakteur.

"Wir sind stolz darauf, mit dem Futurum einen Preis gefunden zu haben, der den hervorragenden Leistungen des Vertriebs eine Öffentlichkeit gibt", so Sven König, Geschäftsführer der VDZ Akademie. "Der Preis lebt und entwickelt sich weiter. So haben wir nicht nur eine neue Kategorie, sondern mit Matthias Gehle, Geschäftsführer der Valora Retail und 1. Vorsitzender des Verbandes Deutscher Bahnhofsbuchhändler, sowie Günther Hildebrand, Geschäftsführer des Lesezirkels Krumbeck und Vorsitzender des Verbandes Deutscher Lesezirkel, neue Jury-Mitglieder gewonnen.

Peter Strahlendorf, Geschäftsführer des Presse Fachverlags, dankte den Partnern und forderte zum Engagement für den Vertriebpreis auf. Vertriebserlöse sind die Basis für die Medien in der Zukunft. Wir brauchen mehr Selbstbewusstsein im Vertrieb, und der Futurum-Preis ist eine herausragende Plattform, die Leistungen des Pressevertriebs sichtbar zu machen. Mein Appell heißt: Machen Sie mit!

Mehr Informationen unter www.futurum-vertriebspreis.de.

03.02.2011

Erste FCP Corporate Publishers` Tour nach New York

Erste FCP Corporate Publishers` Tour nach New York

FCP und VDZ Akademie organisieren Corporate Publishers` Tour nach New York vom 8. bis 11. Mai 2011

Das Forum Corporate Publishing bietet für seine Mitglieder gemeinsam mit der VDZ Akademie zum ersten Mal eine Corporate Publishers` Tour in die USA an. Vom 8. bis 11. Mai 2011 werden die Teilnehmer Corporate Publishing-Unternehmen und deren Dienstleister in New York besuchen.

Die Tour ermöglicht den Teilnehmern weitgehende Einblicke in innovative Corporate Publishing-Modelle eines hoch entwickelten Marktes. Im Rahmen der FCP Corporate Publishers` Tour werden Trends in Technik und Nutzung sowie die Geschäftsmodelle US-amerikanischer Corporate Publisher und deren Kunden vorgestellt. Weiterhin stehen die Themen Social Media sowie Mobile Solutions und deren Rolle für die Corporate Publishing-Branche auf der Agenda. Die Teilnehmer erfahren exklusive Informationen aus dem amerikanischen CP-Markt und können sich vor Ort mit Experten von „Story Worldwide“, „KickApps“ und „Alloy Digital“ austauschen.

Zusätzlich stehen Besuche und Diskussionsrunden beim Mobile Apps Anbieter „ScrollMotion“ und bei „The Wonderfactory“ auf dem Programm. Ein weiteres Highlights der Tour wird der Besuch im Digital Innovation Lab von Ogilvy sein.

„Wir haben mit der VDZ Akademie einen international erfahrenen Partner, mit entsprechendem Netzwerk und Know-how. Damit sichern wir das höchstmögliche Niveau bei einer solchen Tour bei Inhalt und Organisation“, sagt Michael Höflich, FCP-Geschäftsführer. „CPDienstleister sehen sich zusehends steigenden Ansprüchen gegenüber. Kunden erwarten die crossmediale Allround-Kompetenz von Corporate Publishing-Unternehmen. Digitale Präsenz, ein innovativer und anspruchsvoller Umgang mit Social Media und Bewegtbildern gehören zu den Grund-Disziplinen in diesem Geschäft.“

Die FCP Corporate Publishers` Tour ist auf die Interessen und Bedürfnisse der Corporate Publisher aus dem deutschsprachigen Raum exakt zugeschnitten. „Diese Tour bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit hinter die Kulissen des amerikanischen CP-Marktes zu schauen und interessante Kontakte zu knüpfen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem FCP“, sagt Kai H. Helfritz, Geschäftsführer der VDZ Akademie.

Das Programm und weitere Informationen finden Interessierte unter www.vdz-akademie.de.

25.01.2011

Shortlist der Futurum Preisträger 2010 bekannt gegeben

Verleihung des Futurum Vertriebspreises 2010 der VDZ Akademie und des dnv – der neue vertrieb am 8. Februar 2011 mit über 100 Gästen


Die Jury des Futurum Vertriebspreises hat nun die Shortlist der potenziellen Preisträger bekannt gegeben. Aus dieser Liste werden dann die finalen Sieger bei der Preisverleihung am 8. Februar 2011 um 19:00 Uhr in der Kantine des Spiegel-Hauses ausgewählt und ausgezeichnet.

In der Kategorie „Beste Leistungen im Pressevertrieb (Marketing-Logistik-Technik)“ sind BPV Berliner Presse Vertrieb GmbH & Co. KG, DPV Network GmbH (Hamburg) und Jost Presse-Großvertrieb GmbH & Co. KG (München) in die Endauswahl gekommen.

Die Chance, den Preis in der Kategorie „Bester Ausbilder (Unternehmen)“ zu erhalten, haben der BPV Berliner Presse Vertrieb GmbH & Co. KG, der Buch- und Presse-Großvertrieb GmbH & Co. KG (Hamburg) und die Wilhelm Schmitz GmbH & Co. KG Pressegroßhandel im Ruhrgebiet (Duisburg).

Der personengebundene Ehrenpreis in der Kategorie „Bester Ausbilder (Person)“ wird entweder an Jochen Mohr, Axel Springer AG (Berlin/Hamburg) oder an Rainer Stöber, DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH (Hamburg) gehen.

Ebenfalls persönlich ausgezeichnet wird die beste Absolventin/der beste Absolvent des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb“. Folgende Nachwuchskräfte stehen hier in der Schlussauswahl. Aurelia Kälber, Partner Medienservices, Ulrike von Bargen, DPV Network und Anja Füller, Konradin Business Verlag.

Der Futurum Vertriebspreis zeichnet nunmehr zum zweiten Mal talentierte Nachwuchskräfte, zukunftsorientierte, innovative Ideen, Aktivitäten zur Förderung des Printabsatzes und herausragende Ausbilder aus. Der Preis bestätigt die Unter-nehmen in ihrer Ausbildungsstrategie und unterstützt sie öffentlichkeitswirksam. Zu der Verleihung am 8. Februar werden mehr als 100 Gäste in Hamburg erwartet – vor allem aus dem Pressevertrieb. Die VDZ Akademie und dnv – der neue vertrieb sind für die inhaltliche Struktur des Nachwuchs-Preises verantwortlich und übernehmen Organisation und Finanzierung

18.01.2011

Exklusive Einblicke in die mobile Zukunft Japans

VDZ Akademie lädt zur VDZ Online Publishers` Tour nach Tokio vom 10. bis 14. April ein

Die VDZ Akademie stellt heute ihre attraktive VDZ Online Publishers´ Tour nach Tokio (Japan) vor. Sie ermöglicht den Teilnehmern, vom 10. bis zum 14.April 2011 tief in die japanische Digital-Kultur und insbesondere ihre mobilen Geschäftsmodelle einzutauchen. Das „Mobile-Land“ Japan steht mit seiner hohen Verbreitung von mobiler-Internet-Nutzung weltweit an der Spitze. Der dortige Mobile Markt wird auf über 10 Milliarden Euro Umsatz geschätzt. So wird das mobile Internet in Japan mittlerweile mehr als das stationäre Internet genutzt, die „Flat Rate“ für Mobilfunkverträge ist weit verbreitet.

„Auch wenn Europa auf einem anderen Stand als in Japan ist, werden Deutschland und andere Länder die mobilen Entwicklungen vor allem mit den neuen Möglichkeiten der Apps nachvollziehen. Deswegen gibt es für Verleger und Medienentwickler kaum ein besseres Anschauungsbeispiel als Japan“, so Kai H. Helfritz, Geschäftsführer der VDZ Akademie und verantwortlich für die VDZ Online Publishers´ Touren.

Ihren hohen praktischen Wert bekommt die Reise vor allem durch die exklusiven Einblicke bei Unternehmen mit digitalen, insbesondere mobilen Geschäftsmodellen, aber auch bei Verlagen mit ihren Aktivitäten oder deren Dienstleister, dazu gehören z.B. Besuche bei:

  • NikkeiBP – Nikkei Business Publications verlegt auf Management- und Technologie-Informationen spezialisierte Magazine und Webseiten wie Nikkei Business und nikkei BPnet, and Nikkei Home Publishing – www.nikkeibp.com (English),
  • Magazine Publishers Association – Verband der japanischen Zeitschriftenverlage, www.j-magazine.or.jp (Japanisch)
  • Glam Media Japan – vertikales Network mit mobilen Anwendungen – glam.jp (Japanisch),
  • Xtone – Anbieter für technische und kreative Lösungen für Mobiles und Stationäres Web – www.xtone.co.jp/english (English),
  • NicoNicoDouga - Video Website – www.nicovideo.jp (Japanisch)
  • CyberMedia – Digital Agentur der Ad-Comm Gruppe – www.adcomm.com/en/cybermedia.php (English)
  • DeNA -–Anbieter von Social Games – www.dena.jp/en.

Das vollständige Programm kann auf www.vdz-akademie.de abgerufen werden, ebenso werden in Kürze Einladungen an die VDZ Mitglieder verschickt. Unverbindliche Reservierungen werden ab sofort entgegengenommen, bitte per Mail an t.rueger@vdz-akademie.de senden. Damit ist die Teilnahme sicher, eine verbindliche Zusage ist erst später notwendig.

07.12.2010

Futurum Vertriebspreis 2010 mit doppelt so vielen Einreichungen wie 2009

Preisverleihung am 8. Februar 2011 in Hamburg

Der Futurum Vertriebspreis ist auf eine sehr große Resonanz gestoßen. Bis zum Ende der Einreichungsfrist am 22.11.2010 gingen mehr als doppelt so viele Bewerbungen ein wie im Vorjahr, als der Futurum Vertriebspreis erstmals ausgeschrieben wurde. „Damit haben wir eine hervorragende Grundlage, um auf der morgigen Jury-Sitzung die Gewinner in den vier Kategorien bestimmen zu können“, so Sven König, Geschäftsführer der VDZ Akademie und Futurum-Mitinitiator.

Die Jury entscheidet dabei über die Vergabe in folgenden Kategorien:

  • Beste Ausbildung im Pressevertrieb (Unternehmen)
  • Ehrenpreis „Bester Ausbilder“ (Person)
  • Beste/r Absolvent/in des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb“ der VDZ Akademie
  • Beste Leistung im Pressevertrieb (Marketing/Logistik/Technik)

„Die großen Leistungen im und für den Vertrieb machen wir mit dem Futurum-Preis sichtbar, ganz besonders auch auf der Feier mit der Verleihung am 8. Februar 2011 in Hamburg“, so Ralf Deppe, Chefredakteur dnv - der neue vertrieb.

Der Futurum Vertriebspreis ist offen für alle Vertriebssparten. Der Jury“ gehören folgende Persönlichkeiten an:

  • Torsten Brandt, Sprecher Pressemarkt Vertrieb / Axel Springer AG
  • Ralf Deppe, Chefredakteur dnv - der neue vertrieb
  • Mathias Gehle, Vorsitzende des Verbandes Deutscher Bahnhofsbuchhändler / Valora Retail Deutschland
  • Günther Hildebrand, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Lesezirkel / LZ. Krumbeck
  • Ludwig von Jagow, Geschäftsführer Vertrieb VDZ
  • Sven König, Geschäftsführer VDZ Akademie
  • Andreas Nick. Präsident des Bundesverbandes der Medien- und Dienstleistungshändler / nmv – Nick Medien Vertriebsunion
  • Uwe Reynartz, Sprecher der PMV-Projektgruppe Fortbildung / MZV Moderner Zeitschriftenvertrieb
  • Oliver Salzmann, Pressegroßvertrieb Franz Maurer Nachf.
  • Peter Strahlendorf, Geschäftsführer Presse Fachverlag

Die VDZ Akademie und dnv - der neue vertrieb sind für die inhaltliche Struktur des Nachwuchs-Preises verantwortlich und übernehmen Organisation und Finanzierung.

Alle Informationen zum Futurum Vertriebspreis finden Sie auf der Homepage: www.futurum-vertriebspreis.de

08.06.2011

Auf dem Weg zum Massenmarkt

Apps werden zu eigenständigem Medium im stark wachsenden Markt – Erfahrungsaustausch auf dem Expertenforum „Mobile Media 2011“ der VDZ Akademie

„We are the wine and not the bottle“. Dieses Zitat von Juan Senor, UK Director, Innovation Media Consulting Group, war eine der Kernaussagen zum Selbstverständnis der Verlage in einem dynamisch gewachsenen Mobile-Markt am Vormittag des Expertenforums Mobile Media 2011 der VDZ Akademie. Rund 100 Teilnehmer und 10 Referenten tauschten sich über den neuesten Stand der Mobile-Entwicklung unter dem Titel „All Around: Tablets Apps&Co.“ aus. „Im Mobile-Business steckt unglaubliches Wachstums- und Erlöspotenzial. Keine Gattung kann in allen Bereichen mit so hohen Wachstumsraten aufwarten“, so Sven König, Geschäftsführer der VDZ Akademie, zur Eröffnung des Forums. „Die Formel Zukunft = Mobile ist ein Faktum“. Das mobile Internet wachse gerade in Deutschland rasant – um 13 Prozent im Jahr 2010 und um erwartete 20 Prozent in diesem Jahr. Satte 65.000.000 Gigabyte an Daten haben die Deutschen per Mobilfunk-Verbindung im Jahr 2010 aus dem Internet gezogen. Es wurden doppelt so viele Daten herunter geladen wie noch im Vorjahr.

In dieser Situation haben die Verlage viele Erkenntnisse und Erfahrungen im ersten Tablet-Jahr gesammelt und wissen, wo sie stehen und welche Chancen sie nutzen können. Dabei zeigt sich immer mehr, dass Apps ein eigenes Medium sind, das sehr erfolgreich sein kann, wenn man seinen Charakter versteht, pflegt und nutzt. „It is“, so Senor, „neither print, not web, it is an app“. Senor plädierte für differenzierte Inhalte auf differenzierten Plattformen. Während für Print der Charakter „long narrative“ kennzeichnend sei, sollten Apps „depth and experience“ vermitteln. Die Frage „Print oder nicht Print?“ sei falsch, richtig sei, die Rollen sauber zu definieren. Print werde sich künftig immer mehr zur Haute Couture entwickeln (müssen): Die Verlage bräuchten vor allem auch für die Apps hochwertigen journalistischen Inhalt: Darüber hinaus müssten sie aufpassen, die Hoheit über Preise und Kundendaten nicht zu verlieren. „Apple wants to become the world`s kiosk. If you lose pricing and customers data, what`s left?”

Eine Voraussetzung für Innovationen und Investitionen ist Kenntnis darüber, wie weit die mobile Infrastruktur entwickelt ist. Dazu schätzt Jean-Pierre Crapet, Leiter Content Strategy&Cooperation, Deutsche Telekom, dass Ende 2011 drei Betriebssysteme und 20 verschiedene Geräte im Markt sein werden. Der Umgang mit Mobile entwickele sich zunehmend zu einer Parallel-Nutzung, insbesondere zum Fernsehen, während das Tablet den PC verdränge. Zur Frage der Monetarisierung sagte er, dass zwar der Anteil der Paid Apps (in den USA bei 10 Prozent) steige, der Erlös für die einzelne Apps derzeit aber abnehme. Er riet den Verlagsvertretern, auf Reichweite und Nutzbarkeit zu achten. „Denken Sie konvergent!“

Konvergentes Denken, das hat, so Donata Hopfen, Geschäftsführerin BILD digital und Mitglied der Verlagsgeschäftsführung, Axel Springer, die Mobile-Strategie von Axel Springer von Anfang an begleitet und erfolgreich gemacht. Dabei müsse man jede Mediennutzung neu denken, 1:1-Kopien funktionierten nicht. Axel Springer habe von Anfang an stark auf Premium-Apps gesetzt und entschieden, ein hochwertiges Produkt für das iPad zu entwickeln, das bezahlt werden muss. „Wir kommen aus der Printwelt und haben unsere Inhalte immer mit Print- und Anzeigenerlösen monetarisiert. Es gibt für die Verlage daher die Verpflichtung, einen zweiten Erlösstrom aufzubauen“, so Donata Hopfen. Mobile-Besonderheiten müsse man kennen und berücksichtigen. Dazu gehöre zum Beispiel die Tatsache, dass bei Mobile die größte Nachfrage früh morgens und spät abends eintrete – im Gegensatz zum stationären Netz, bei dem es mittags am meisten Zugriffe gebe. „Wir müssen 24 Stunden aktuell sein“.

Es war viel von Eigenformaten für Apps die Rede. „Das“ Beispiel für ein solches Eigenformat war die komplette Mobile-Neuentwicklung „The Collection“, die Peter Hossli, Chefredakteur des Magazins (Ringier, Schweiz), vorstellte. „The Collection“ ist ein im April 2011 gelaunchtes originäres Mobile-Produkt, das aufwendig ausgestattet, journalistisch hochwertig ist und in vielen Ländern und allen App-Stores angeboten werde. Hossli verfolgt damit den Anspruch, das Tablet so weitreichend wie möglich zu nutzen, „ein Gerät, mit dem man wieder richtigen Journalismus machen kann.“ Und zwar auf allen Kanälen: Geschichten werden per Video, per langem Text und in herkömmlicher Slideshow erzählt. Ein zweites Kennzeichen von „The Collection“ sei neben dem hochwertigen Journalismus die starke Interaktivität, die sogar für die Werbung gelte. „Tablet-User erwarten sehr viel Interaktivität und nicht PDFs. Und sie erwarten guten Journalismus.“

Staffan Ekholm, CEO Moving Media (Schweden) hält Mobile für eine große Gelegenheit, „a new beginning“, das neue Produkte verlange. Sein Titel Popular Science mit über 150.000 verkauften Apps für durchschnittlich 10 bis 12 US-Dollar sei ein gutes Beispiel für ein erfolgreiches mobiles Geschäftsmodell.

Die „zweite Halbzeit“ des Expertenforums wurde fortgesetzt mit dem Expertenpanel (Teilnehmer: Jean-Pierre Crapet, Donata Hopfen, Arne Wolter, Bereichsleiter digitale und internationale Vermarktung, Gruner + Jahr EMS; Heiko Scherrer, Unitleiter Medialab KircherBurkhardt. Im Anschluss danach ging es um das Thema „What will Google do?“ von Dr. Stefan Tweraser, Country Director Sales, Google Germany. Lukas Kircher, Geschäftsführender Gesellschafter KircherBurkhardt, thematisierte das „Kreativpotenzial mobiler Endgeräte“, Arne Wolter sprach über „Mobile Advertising“ und Marco Koeder, Executive Director Cyber Media, über „new mobile&tablet success stories from Asia.“

Berichtet wird über das Expertenforum kontinuierlich auch über Facebook (www.facebook. com/VDZAkademie) und Twitter (hashtag: # expf). Mehr Informationen zum Expertenforum und zu weiteren Veranstaltungen finden Sie unter: www.vdz-akademie.de.

11.05.2011

Sehr optimistisch für die Zukunft von Paid Content

Große Fortschritte bei Bezahlinhalten / richtiges Pricing und Kundennähe als Schlüssel zum Erfolg

„Wir sind für die Zukunft des Paid Content sehr optimistisch und sollten in diesem Zusammenhang die neuen Möglichkeiten der digitalen Welt umarmen, weil in ihnen großes Wachstumspotential liegt“, so Nick Blunden, Managing Director & Publisher, The Economist Online, heute Morgen auf dem 2. Paid Content Forum der VDZ Akademie in Hamburg. Auch die weiteren Referenten vermittelten ein sehr optimistisches Bild für die Etablierung von Bezahlinhalten. „So geht es im Jahr 2011 nicht mehr um die Frage des „Ob“, sondern des „Wie““, so Dr. Bastian Schwithal, Leiter Expertenforum VDZ Akademie, bei seiner Begrüßung vor rund 100 Teilnehmern.

Nick Blunden begründete seinen Optimismus nicht zuletzt mit den hervorragenden Erfahrungen,die der Economist mit den digitalen Bezahl-Angeboten nun schon seit Jahren macht. In einem sich stark wandelnden medialen Umfeld hat der Economist seine Reichweite insbesondere durch die sozialen Medien kontinuierlich erhöht. Heute hat der Economist 666627 Facebook-Fans und rund 1,2 Mio. Followers bei Twitter. Der Grund: “We are a social brand”. Der Economist monetarisiere seine Chancen mit großem Erfolg. Beim Herangehen an Paid Content sei eine Verengung nur auf den Aspekt des Preises zu vermeiden: „We have to think about Value Exchange“.

Die Fortschritte bei Paid Content werden insbesondere durch die schnelle Weiterentwicklung der Payment-Systeme mit innovativen Ansätzen, neuen Playern und Modellen unterstützt, wie Dr. Georg Wittmann, Senior Consultant ibi research berichtete. „Mobile Payment kommt zum Fliegen“.

Welche Rolle eine ausgefeiltes Konzept und ein durchdachtes Pricing bei Plaid Content haben, zeigte das Beispiel des Beuth-Verlags, den Claudia Michalski, Sprecherin der Geschäftsführerin, gab. Der Verlag, der rund um das Kernprodukt DIN-Norm immer weitere Dienstleistungen und Produkte entwickelt hat, bot von Anfang an auch digital nur Bezahlinhalte an - über Jahre sogar zu einem höheren Preis als das Print-Produkt. Michalski appellierte an alle Verlage „beim Pricing mutiger zu sein.“ Für Inhalte müsse bezahlt werden. Jeder Verlag habe seine Alleinstellungsmerkmale. „Bezahlinhalte sind eine Frage des Mutes und nicht der Bezahlweise.“

Auch Dr. Gunnar Clausen, Partner der Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners, stellte die Bedeutung des sorgfältig gefundenen Preises heraus. Bei allen Fortschritten für die Einführung des Paid Content „sei die Kuh noch nicht vom Eis, die Pricing-Ansätze müssten noch ausgereifter und Pricing-Strategien noch durchdacht werden“. Eine gute Pricing-Strategie beinhalte eine übergeordnete ganzheitliche Produkt- und Preisstrategie, die Verknüpfungvon Preis und Kundennutzen und die Beachtung des Lebenszyklus.

Die „zweite Halbzeit“ des Expertenforums wird fortgesetzt unter anderem mit dem Expertenpanel, dem Beispiel des Wirtschaftsblattes aus Österreich (Alexis Johann, Geschäftsführer WirtschaftsBlatt Digital) und seinem Paid-Content-Modell sowie weiteren Beispielen aus verschiedenen Verlagen (Dr. Volker Breid, Verlagsgeschäftsführer G+J Frauen/Familie/People) über Premium und Paid-Content-Strategien (Georg Konjovic, Director Premium Content Axel Springer) und die Verknüpfung von Freemium und Premium-Inhalten (Richard Zinken, Verlagsleiter Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft). Schließlich wird Dr. Marco Olavarria, Geschäftsführender Gesellschafter Kirchner + Robrecht management consultants, über die Do´s and Dont´s von Bezahlangeboten sprechen.

12.05.2011

Sieben neue Experten im Pressevertrieb

Hohes Niveau der 9. Abschlussprüfung des VDZ Akademie Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb“ heute in München.

Sieben neue „Vertriebsexperten“ sind das Ergebnis der heutigen Ab-schlussprüfung des Zertifikatskurses „Experte im Pressevertrieb“ in München. Das beste Ergebnis erzielte Eduard Gerlof, Axel Springer, dicht gefolgt von den anderen Kandidaten und Kandidatinnen. „Die Prüfungskommission hat großen Respekt vor dem hohen Leis-tungsniveau beim Vertriebsnachwuchs, das wir heute erlebten“, so Uwe Reynartz, Ge-schäftsführer MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb und Vorsitzender der Prüfungskommission.

Große Anerkennung dafür, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chancen des Kur-ses so gut genutzt haben, sprach Sven König, Geschäftsführer der VDZ-Akademie, aus: „Das hervorragende Ergebnis spricht für die Kompetenz und das Engagement des Nach-wuchses. Es ist aber auch eine schöne Bestätigung für unser Qualifizierungskonzept, das offensichtlich sehr motivierend wirkt. „Mit dem mittlerweile 9. Zertifikatskurs „Experte im Pressevertrieb“ und 113 Teilnehmerinnen und Teilnehmern tragen wir dem wachsenden Be-darf an top-qualifizierten Mitarbeitern im Vertrieb Rechnung.“

Die Prüfung bestand aus einer Kurzpräsentation des Expertenwissens sowie einer Frage-runde mit Vertriebsexperten. Die Zertifikatskurse der VDZ Akademie sind auf zwei Jahre an-gelegt und modular aufgebaut. Aus unterschiedlichen Bausteinen können die Teilnehmer sechs auswählen, so wie zum Beispiel Einzelverkauf, Abonnement, Vertriebsrecht, Grosso und Bezugsregulierung.

Vielleicht hat die hohe Motivation der Kandidaten auch an der besonderen Atmosphäre des Ortes gelegen. Mit der Auswahl besonderer Prüfungsorte wie heute die Allianz-Arena will die Prüfungskommission besonders auch die Wertschätzung für die Prüfung und den Nach-wuchs zum Ausdruck bringen, wie Uwe Reynartz betonte.

12.05.2011

Ein Bezahlparadies nicht über Nacht

Expertenforum ermutigt zu entschiedener Paid-Content-Evolution und vermittelt wertvolle Konzepte

„Zwar können wir nicht über Nacht ein Bezahlparadies errichten“, wie es Vernon von Klitzing, Verlagsleiter Playboy Deutschland Publishing und Moderator des 2. Expertenforums Paid Content sagte, jedoch haben die Verlage viel Land bei Instrumenten, Knowhow und Akzeptanz für Paid Content im digitalen Geschäft gewonnen.

Von dieser Stimmung, von mehr Zuversicht und Sicherheit auf den neuen Wegen war viel auch im Nachmittagsprogramm des Expertenforums zu spüren. Alexis Johann, Geschäftsführer WirtschaftsBlatt Digital (Austria) brachte positive Erfahrungen mit dem Paid Content Modell seines Verlages mit, der eine differenzierte Strategie verfolgt. Dazu gehören Angebote in den Kategorien „Premium“, „Digital-Paper“ und „Online“. Social Media Traffic ist wichtig und Bestandteil, dem keine Paywall vorgeschaltet ist. Durch die Umstellung auf Paid Content gingen weder Traffic noch Anzeigenumsätze verloren. In den Umsätzen schlägt sich das langsam, aber mit stetiger Aufwärtsbewegung nieder, mittlerweile steuert Paid Content acht Prozent zum gesamten Digitalgeschäft bei.

Dr. Volker Breid, Verlagsgeschäftsführer G+J Frauen/Familie/People, ermutigte in seinem Vortrag zu einem offensiven Premium und Paid-Content-Vorgehen. „Personalisierte Paid-Content-Strategien sind heute ein integraler Bestandteil einer modernen Medienmarke. Er belegte dies am Beispiel des Online-Coachings im Gesundheitswesen, mit dem sich Gruner+Jahr ein profitables Geschäftsmodell erschlossen habe.

Georg Konjovic, Director Premium Content Axel Springer, ist überzeugt davon, dass „hinter Paid Content im Internet kein Fragezeichen, sondern ein Ausrufezeichen steht“. Die Frage sei nur, „ob wir als Verlage Paid Content etablieren können“. Dafür bedürfe es einer ganzheitlichen Paid-Content-Strategie. Er setzt auf den stärkeren Wettbewerb bei den Devices mit „mehr Anbietern und mehr Wettbewerb“. Entscheidend sei auch die Frage, dass die Daten der Kunden auch den Verlagen gehören und nicht nur den „Customer Betreibern“. Bei den neuen Apps setzt er auf konsequente Monetarisierung. Neue Apps seien entweder direkt kostenpflichtig oder beinhalten zumindest kostenpflichtige Teile. „Eine Gratiskultur lassen wir dort nicht entstehen.“

Bei den bisher kostenfreien Web-Angeboten könnten diese nicht mit einem Click in kostenpflichtige Dienste umgewandelt werden. Stattdessen würden sukzessiv Pay-Modelle ausgerollt; dazu gehörten gänzlich neue sowie veränderte Angebote dann in kostenpflichtiger Form. Erfolgreiche kostenpflichtige Angebote im Web benötigten vor allem eine bequeme Abwicklung, bei dem man möglichst wenig in Berührung mit dem Bezahlvorgang komme. Da die Print-Auflagen in den nächsten Jahren gleichbleibend schrumpfen, Leser dabei zu digitalen Produkten abwandern würden, müssten drastische Preiserhöhungen vermieden werden, wenn ein Großteil der Kunden migriert ist. „Wir müssen langsam erhöhen und dürfen nicht die Botschaft senden, Digital ist billig“.

Zwei wichtige Aspekte für die Durchsetzung von Paid Content brachte Reinhard Zinken, Verlagsleiter Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft, in das Forum ein. Er plädiert dafür, den redaktionellen Produkten ein größeres Wertebewusstsein entgegenzubringen. Sein Verlag lasse sich immer wieder etwas Neues einfallen, um den Mehrwert zu zeigen, gerade „weil in vielen Fällen Content verschenkt wird.“ Wichtig ist, die Wertigkeit auch haptisch sichtbar zu machen. „Man muss dem Leser klar machen, dass er etwas in der Hand hält, auch wenn es digital ist.“ In seinem Verlag gab es noch nie digitalen Gratis-Content. „Denn man kann nicht Businesskunden für etwas Geld abverlangen, was man Privatkunden schenkt. “Der zweite Aspekt war die Einbeziehung der Redaktion in den Prozess der Einführung von Bezahlinhalten.

Schließlich sprach Dr. Marco Olavarria, Geschäftsführender Gesellschafter Kirchner + Robrecht management consultants, über die Do´s and Dont´s von Bezahlangeboten. Dabei riet er, die Grundbedingungen für Bezahlinhalte zu verinnerlichen. Hier gelte es, bei den oft als nicht so hochwertig wahrgenommenen Digitalinhalten systematisch Maßnahmen zur Steigerung des Warenwertes vorzunehmen. Dazu gehörten Faceliftung, Re-Imaging, Re-Inventing. Activating (Beziehung) oder Servicescapting.

Mit diesem Vortrag endete die Rundumbetrachtung des Themas Paid Content, die die Teilnehmer auf einen aktuellen Stand brachte, die – wie es Dr. Bastian Schwithal abschließend sagte – ausgesprochen optimistische Perspektiven gab. „Das Ergebnis vermittelt nicht nur wertvolle Expertise, sondern ermutigt zu entschiedener Paid-Content-Evolution.“

Demnächst sehen Sie die Filme über das Expertenforum unter www.vdz-akademie.de. Berichtetwurde über das Expertenforum auch kontinuierlich auf Facebook (www.facebook.com/VDZAkademie) und via Twitter (Hashtag: # expf) sowie durch Livestreaming.

07.06.2011

VDZ Mediendienstleisterverzeichnis optimiert Layout, Services und Reichweite

Das VDZ Mediendienstleisterverzeichnis, in Zusammenarbeit mit Haymarket/kress realisiert, präsentiert sich mit einem optimierten Layout und dem neuen Profi-Tool „Meldungen“. Weiterhin wurde ein neuer Partner, der Verband Forum Corporate Publishing e.V., gewonnen.

Durch diesen Partner werden nunmehr mit dem Mediendienstleisterverzeichnis auch Corporate Publisher in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht. Auf dem Onlineauftritt www.forum-corporate-publishing.com (siehe dort "CP-Markt") erscheinen jetzt alle eingetragenen Dienstleister.

„Mit diesem Partner vergrößern wir die Reichweite des Verzeichnisses um eine wichtige Medienzielgruppe“, sagt der Geschäftsführer der VDZ Akademie Kai H. Helfritz. „Dies geschieht insbesondere zum Vorteil der eingetragenen Dienstleister, denn ihre Einträge können nun ohne Aufpreis von Nutzern der Website des Verbands Forum Corporate Publishing e.V. gesehen werden. Dessen Mitglieder haben wiederum einen weiteren Service auf der Website ihres Verbandes.“ Das Verzeichnis der Mediendienstleister steht bekanntermaßen prominent auf den Websites: www.mediendienstleister.com, www.vdz.de (siehe dort "Dienstleister"), www.kress.de (siehe dort "Recherche“), www.forum-corporate-publishing.de (siehe dort "CP-Markt"). Verlinkungen gibt es auch bei www.vdz-akademie.de und www.deutsche-fachpresse.de. Damit erreicht das Verzeichnis einen großen Teil aller Mediengattungen.

Zusätzlich zu den bisherigen Leistungen hat die VDZ Akademie das Profi-Tool „Meldungen“ entwickelt. Dies ist ein Angebot, das es den Dienstleistern bequem ermöglicht, Nachrichten ihres Unternehmens im Web zu platzieren. Dies können beispielsweise Pressemitteilungen, Personalmeldungen, Hinweise auf Messen oder Veranstaltungen, Produktneuheiten und vieles mehr sein. Damit bietet das VDZ Mediendienstleisterverzeichnis einen weiteren Kanal und eine attraktive Plattform für interessante Meldungen der Branche.

Das Profi-Tool „Meldungen“ kann optional gebucht werden. Es stellt den Inhalt als Text sowie als PDF zur Verfügung. Die Nachrichten werden in den Detailinformationen zum Auftritt aufgeführt und sind damit im Netz suchbar sowie suchmaschinenrelevant. Der Navigationspunkt „Meldungen“ listet prominent alle Mitteilungen auf erster Ebene der Navigation chronologisch auf.

Bei Interesse werden die Mediadaten mit allen weiteren Informationen zugeschickt, dazu bitte eine E-Mail an t.rueger@vdz-akademie.de senden.

19.07.2011

Erfolgreich in einer radikal veränderten Medienwelt

Zertifikatskurs „Expert of Crossmedia Publishing“ neu aufgelegt

Die VDZ Akademie hat zusammen mit der Leipzig School of Media ein neues und zeitgemäßes Qualifikationsangebot entwickelt, das sich an potenzielle Führungskräfte in Redaktionen und Medienhäusern richtet – den Zertifikatskurs „Expert of Crossmedia Publishing“. „Dieser Kurs vermittelt den Teilnehmern die Fähigkeiten und Fertigkeiten, in einer radikal veränderten Medienlandschaft erfolgreich zu sein – einer Medienlandschaft, in der die Nutzer die Inhalte zu jeder Zeit, über alle Kanäle und an jedem Ort abrufen wollen“, so Sven König, Geschäftsführer der VDZ Akademie. „Der Workflow in den Redaktionen hat sich wesentlich geändert, neue Wettbewerber sind in den Markt getreten, und gleichzeitig sind neue Erlös- und Geschäftsmodelle entstanden, die vor allem auch die Redaktionen herausfordern. So anspruchsvoll wie heute waren redaktionelle Tätigkeiten noch nie“, so Michael Geffken, Geschäftsführer der Leipzig School of Media“.

Um hier mit einem effizienten und passgenauen Weiterbildungsangebot reagieren zu können, haben VDZ Akademie und Leipzig School of Media die Herausforderungen der Branche analysiert und auf der Grundlage dieser Analyse sechs Themenfelder definiert, die in sechs Seminaren erarbeitet werden:

  • Die Auswahl der Inhaltskonzepte für die passenden Medienkanäle Das Seminar „Der richtige Inhalt für den richtigen Medienkanal beschäftigt sich mit der Frage, welche Inhalte für welche Endgeräte geeignet sind.
  • Der Digitale Workflow. Das Seminar „Den crossmedialen Workflow effizient organisieren“ beschreibt neue Formen des Redaktionsmanagements und behandelt Themen wie medienneutrale Datenhaltung.
  • Die Geschäftsmodelle: Die Frage, wie Verlage in den digitalen Medien Erlöse erzielen können, steht im Mittelpunkt des Seminars „Geschäftsmodelle und Produktentwicklung“.
  • Mobile Netzwerke: Das Seminar „Social, Local, Mobile“ vermittelt Grundlagen der Netzwerktheorie, beschreibt die Mechanismen der Sozialen Netzwerke sowie die Chancen von Location Based Services.
  • Suchmaschinen-Optimierung. Das Seminar “Suchmaschinen-Optimierung, -Targeting und Web Analytics“ beschreibt Vorgehen und Tools erfolgreicher Optimierer.
  • Mit dem Seminar „Online-Recht für Verlage“ lernen die Teilnehmer, wie sie Marken und Domains in der Digitalen Welt schützen und juristische Fallstrecke vermeiden.

Die sechs Seminare finden in zwei Modulblöcken à drei Tagen statt, und mit bestandener Prüfung werden die Teilnehmer zu zertifizierten „Experts of Crossmedia Publishing“. Der Einstieg kann jederzeit erfolgen und ermöglicht, in einem Zeitraum von maximal zwei Jahren ein Crossmedia-Spezialist zu werden.

Das Programm stößt auf breite Anerkennung der Praktiker: "Als Journalist muss man heute weiter denken, ungewöhnlicher, crossmedialer – und das Wissen und die Ideen aus dem Zertifikatskurs liefern dazu eine optimale Grundlage", so Wolfgang Melcher, Chefredakteur Men’s Health /Women’s Health, Rodale-Motor-Presse.

Weitere Informationen über die Kurse und Termine sind online zu finden unter www.vdz-akademie.de. Anmeldung ist ab sofort per E-Mail an t.rueger@vdz-akademie.de oder per Telefon über die 030 72 62 98-158 möglich, und dabei erhält man das 6. Seminar kostenlos.

19.07.2011

Viel Potenzial im Medienmarkt Vietnam

Neue VDZ-Dokumentation vermittelt wertvolle und exklusive Einsichten in einen dynamischen Medienmarkt

“Als hoch dynamisch“ bewertet Florian Tausch den vietnamesischen Medienmarkt. Er ist der Autor der neuen VDZ-Dokumentation, in der er seine Expertise als Kenner des Landes zur Verfügung stellt und tiefe Einblicke gibt. „Es gibt viele gute Gründe, dass der VDZ seine neue, jetzt vorgestellte „Dokumentation Ausländische Märkte“ dem Land Vietnam widmet“, so Kai H. Helfritz, Geschäftsführer VDZ Akademie und beim VDZ zuständig für den Bereich Ausländische Märkte.

  • Mit 7,5 Prozent durchschnittlichem jährlichem Wachstum über das vergangene Jahrzehnt gehört Vietnam zu den absoluten Gewinnern der Boom-Region Asien. Mit zunehmenden Einkommen und Kaufkraft ist innerhalb weniger Jahre eine hoch ambitionierte und konsumfreudige Mittelschicht entstanden.
  • Die Bevölkerung ist jung und unter anderem mit einer Alphabetisierungsrate von 93 Prozent gut qualifiziert.
  • Die Zahl der Internetnutzer ist zwischen 2000 und 2010 um 12.000 Prozent gewachsen, 31 Prozent der Vietnamesen nutzen das Internet, zwei Drittel davon täglich. Über 40 Prozent der Internetnutzer verwenden mobile Dienste.
  • Das Interesse an Medien, gerade auch an Zeitschriften, ist sehr groß. Die Verdrängung bzw. Ergänzung schlechterer durch besser gemachte Titel hält an. „Viele vietnamesische Titel sind redaktionell schlecht gemacht und nicht hochwertig genug“, so Stan Gunn, General Manager von Sun Flower Media“.
  • Die Werbeausgaben in Magazinen wachsen. Advertising Expenditure Forecast von ZenithOptimedia schätzt sie auf 57 Mio. Dollar im Jahr 2011 und damit doppelt so hoch wie im Jahr 2005.

Ein Engagement in den vietnamesischen Medienmarkt ist aussichtsreich, hat aber auch besondere Herausforderungen, die die Studie genau beschreibt:

  • Ausländische Investments in den Medienbereich sind nur indirekt möglich, da letztendlich der Staat bzw. verschiedene staatliche Organe, die die Titel lizensieren, die Hoheit über die Medien haben.
  • Ein internationales Verlagshaus muss also mit vietnamesischen Partnerunternehmen kooperieren, das wiederum möglichst gute Verbindungen zu den staatlichen Stellen unterhalten sollte.
  • Sehr viel Sorgfalt muss auf die Auswahl von Partnern gerichtet werden, um zu vermeiden, dass diese sich mit der Expertise der Investoren verselbständigen.

Neben dem Lizenzverfahren, unter dem fast alle ausländischen Titel laufen, die in der vergangenen Zeit auf den Markt gekommen sind, haben einige ausländische Unternehmen den Schritt auf den Medienmarkt Vietnam direkt gemacht wie Ringier (schon seit 18 Jahren) oder auch das internationale Medienunternehmen IDG.  

Die Studie lebt von den exklusiven Kenntnissen und Einschätzungen des Autors, der vier Jahre in Vietnam lebte und sowohl für Burda Rizzoli als auch für Sun Flower Media als Leiter der Entwicklungsredaktion und Marketing gearbeitet hat, sowie von den Einblicken weiterer Experten, die Florian Tausch für das Werk gewonnen hat.

Die Dokumentation ist die aktuellste Publikation des VDZ-Arbeitskreises Ausländische Märkte, die die Mitglieder des VDZ bei der Erschließung neuer, internationaler Märkte unterstützt.

Die Dokumentation kann als PDF bestellt werden bei Frau Tana Rüger, t.rueger@vdz-akademie.de. Für VDZ Mitglieder kostenfrei, für Nicht-Mitglieder für 59,00 Euro (zzgl. MwSt.)  

11.07.2011

Keine Scheu vor digitaler Expansion ins Ausland

VDZ Dokumentation: „Online-First-Expansion in internationale Märkte

Die Chancen für eine Online-First-Expansion der Verlage auf ausländische Märkte sind so gut wie selten zuvor. Die fortschreitende Digitalisierung der Medienmärkte ermöglicht es, dass die Verlage ihre Marken und Medien im Ausland erfolgreich weiterentwickeln können. Die positive Ausgangslage und die Wege, diese zu nutzen, stehen im Mittelpunkt der neuen Dokumentation „Online-First-Expansion in internationale Märkte“, die der VDZ in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Bartholomäus & Cie. jetzt vorgestellt hat.

„Die Verlage sind im Inland online erheblich gewachsen, diese Kompetenz kann auch für eine Expansion außerhalb des Heimatmarktes genutzt werden. Wege und Herausforderungen der Online-First-Expansion sind Inhalt der Studie“, so Kai H. Helfritz, zuständig für den Bereich Ausländische Märkte beim VDZ und Geschäftsführer der VDZ Akademie. Helfritz betonte, dass die digitale Expansion ins Ausland einige Vorteile böte, unter anderem seien technische Plattformen in vielen Ländern in ähnlicher Weise verfügbar und könnten lokalisiert werden. Vertrieb und Vernetzung des Mediums seien einfacher, da reale Distributionsprobleme entfielen. Auch die damit verbundenen Markterfahrungen würden in der Aussteuerung zukünftiger Investition helfen.

"Wie viel Potenzial mobilisiert werden kann, wird maßgeblich bestimmt von der Wahl der technischen Plattform, der Analyse und Auswahl der Content-Linien, einem zielgerichteten digitalen Vertrieb und dem Mut zu neuen Erlösmodellen. Dabei bleiben die Kosten und Risiken überschaubar und sind leicht zu steuern“, sagt Joachim Weidemann, Autor der Studie und Partner von Bartholomäus & Cie. „Das neue Papier des VDZ analysiert, wie die an der Expansion zusammenwirkenden Bereiche in Form von Vektoren am besten zusammenwirken.“ Eine Expansion in Print-Produkte bleibt – so das Papier – immer noch möglich und könnte in einem zweiten Schritt realisiert werden. Sie basiert dann bereits auf einer besseren Marktkenntnis, klaren Nutzer-Benchmarks, professionellen Arbeitsabläufen und einer Online-Verankerung in den Zielgruppen.

Die Dokumentation des VDZ in Kooperation mit Bartholomäus & Cie. bietet einen praxisnahen Denkansatz für Auslandsgeschäfte. Die neue Studie ist eine Dokumentation des VDZ Arbeitskreises Ausländische Märkte, eine Expertenrunde von Vertretern aus Publikums- und Fachzeitschriftenverlagen, die die Mitglieder des VDZ bei der Erschließung neuer internationaler Märkte unterstützt. Die Studie kann als pdf bei Frau Tana Rüger unter t.rueger@vdz-akademie.de zum Preis von 47,- Euro (zzgl. MwSt.) von VDZ-Mitgliedern bzw. von Nicht-Mitgliedern für 59,- Euro (zzgl. MwSt.) ab sofort bestellt werden.

17.08.2011

VDZ Akademie launcht kostenfreies Media Dictionary App für iPhone & iPad

VDZ Akademie startet ihre erste mobile Applikation

Die VDZ Akademie launcht mit ihrem bewährten Media Dictionary ihr erstes App für das iPhone & iPad.

Mit der neuen Media Dictionary App will die VDZ Akademie Medienschaffenden die Möglichkeit geben, auch von unterwegs jederzeit Zugriff auf die mehr als 3.200 deutsch-englischen Begriffe zu haben. Das Media Dictionary App ist online und offline verfügbar, sodass derNutzer auch dann arbeiten kann, wenn keine Netzverbindung besteht, z.B. im Flugzeug. „Esist nur konsequent“, sagt Kai H. Helfritz, Geschäftsführer der VDZ Akademie, „das Media Dictionary auch mobile den Medienschaffenden zur Verfügung zu stellen, gerade weil diese häufig unterwegs sind“.

Das Media Dictionary, bisher unter http://dict.vdz-akademie.de im stationären Internet verfügbar, hat sich mit seinen mehr als 3.200 Begriffen aus der Medienwelt in kurzer Zeit zu einem wichtigen Arbeitsinstrument der Medienwelt entwickelt. Kai H. Helfritz unterstreicht: „Seine Wiki-Funktion ist auch in der App verfügbar, sodass wir einen weiteren ständigen Zuwachs seines Wortschatzes erwarten“.

„Wir danken der Axel Springer AG für ihre inhaltliche Unterstützung und hoffen, dass das Media Dictionary App eine nützliche Hilfe für Medienschaffende und solche, die es werden wollen, sein wird“, so Helfritz.

Das Media Dictionary App ist ab sofort kostenfrei im App Store von Apple verfügbar, einfach suchen unter „Media Dictionary der VDZ Akademie“ oder folgenden Link nutzen:

http://itunes.apple.com/app/media-dictionary-der-vdz-akademie/id450108237?mt=8  

06.09.2011

VDZ erneut zertifiziert

VDZ arbeitet auf der Grundlage des Qualitätsmanagements ISO 9001:2008

 

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger VDZ, die VDZ Akademie und die Deutschlandstiftung Integration sind erneut erfolgreich zertifiziert worden. Alle VDZ-Geschäftsbereiche konnten in umfangreichen Audits den Nachweis erbringen, dass sie das eingeführte VDZ Qualitätsmanagement ISO 9001:2008 konsequent ihrer Arbeit zugrundelegen.

Zusätzlich erfüllen der VDZ und die VDZ Akademie den Kriterienkatalog „Management Zertifizierungssystem für Verbände“ der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement e.V. (DGVM) und erhalten daher auch das „DGVM-Zert“. Der Schwerpunkt dieses Katalogs liegt bei den Themen „Operative und strategische Verbandsführung“, „Mitgliederorientierung“, „Interne Geschäftsabläufe“ und „Finanzen/Controlling“.

„Diese nachgewiesene Arbeitsweise ist das Ergebnis klarer Strukturen und standardisierter Prozesse. Sie ist Voraussetzung dafür, dass der VDZ seinen Mitgliedern effizient und schlagkräftig zur Seite stehen kann“, so Wolfgang Fürstner, Hauptgeschäftsführer des VDZ.

Bereits im Jahr 2008 wurden VDZ und die VDZ Akademie erstmals mit ihrem damals eingeführten Managementsystem erfolgreich zertifiziert. „Die VDZ Akademie steht mit Ihrem Aus- und Weiterbildungsprogramm für nachhaltige Qualität. Wir freuen uns, dass wir auch im vierten Jahr den hohen Qualitätsmaßstäben der DQS entsprochen haben. Das ist für uns eine schöne Bestätigung und zugleich Ansporn für die Zukunft.“

Die 2008 gegründete Deutschlandstiftung Integration installierte gleich zu Beginn ihres Geschäftsbetriebes das ISO-Managementsystem zur Qualitätssicherung. „Die Zertifizierung ist für die gemeinnützige VDZ-Stiftung Grundlage für Transparenz und Qualität“, so Ferry Pausch, Geschäftsführer der Deutschlandstiftung Integration. 2004 wurde der VDZ als Verband des Jahres von der DGVM ausgezeichnet.

02.09.2011

Die richtige Strategie führt zum Erfolg – „Erfolgreich im Ausland verlegen“

Der neue Leitfaden des VDZ Arbeitskreises Ausländische Märkte ermutigt und zeigt, wie ein Auslandsengagement strategisch aufgebaut wird

 

Wachstum ist nicht nur im Inland möglich, großes Potenzial liegt auch in der Internationalisierung von Magazinen. Hierbei können Zeitschriftentitel und -konzepte international expandieren. Die seit vielen Jahrzehnten ausgebaute Kompetenz deutscher Verlage, erfolgreich ein Magazin im hoch kompetitiven Markt Deutschland zu führen, ist eine gute Voraussetzung, dies auch im Ausland zu versuchen. Wie eine Auslandsstrategie mit welchen Markteintrittsalternativen aussehen kann, zeigt der aktuelle Leitfaden des VDZ.

Dabei ist die Aussicht, auch im Ausland erfolgreich Fuß zu fassen, nicht mehr nur für Großverlage vielversprechend. Auch kleine und mittelständische Verlage sowie Fachverlage haben immer bessere Chancen, sich erfolgreich zu internationalisieren, so ein Ergebnis des Leitfadens, das der Autor Christian Siebert, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens abroad | publishing gemeinsam mit dem Co-Autor Kai H. Helfritz, Geschäftsführer der VDZ Akademie, herausgearbeitet hat. Was Internationalisierung der Printmedien bedeuten kann, zeigen einige deutsche Verlage: Der Auslandsumsatz liegt bei über 50 Prozent, im Durchschnitt betrug dieser nach einer VDZ-Umfrage aus dem Jahre 2008 bei Publikumszeitschriften bei 26 Prozent und bei Fachverlagen bei 12 Prozent.

Entschließt sich ein Verlag dazu, auf einem Auslandsmarkt aktiv zu werden, stehen ihm grundsätzlich vier Möglichkeiten mit unterschiedlichen Inhalten hinsichtlich des Kapitaleinsatzes, des wirtschaftlichen Potenzials und Risikos zur Verfügung: Export, Lizenzvergabe, Beteiligungen und Joint Ventures sowie die Hundertprozent-Beteiligung. Der Leitfaden hat folgende Schwerpunkte:

  • Warum kann sich ein Schritt ins Ausland lohnen?
  • Wann ist ein Schritt ins Ausland sinnvoll? (inkl. Checkliste)
  • Formen der Internationalisierung – Markteintrittsstrategien (Export, Lizenzvergabe,Beteiligungen und Joint Ventures, vollbeherrschte Unternehmen/Kauf von Zeitschriften)
  • Internationalisierung: Ja, aber wohin? (Länderstrategie, Titelstrategie)
  • Kriterien bei der Auswahl eines Landes

Beim Einstieg gibt es selbstverständlich auch oft Herausforderungen. Die Suche nach dem lokalen Partner ist anspruchsvoll. Zudem ist die thematische Ausrichtung von großer Bedeutung, da die Inhalte zu den individuellen Märkten passen müssen. So kann etwa eine Hamburger Szenezeitschrift nur schwer den Weg nach Moskau finden, ein etabliertes Berliner Underground Modemagazin sich jedoch durchaus in London gut verkaufen.

Der größte Anreiz für Verlage für die Internationalisierung ist die profitable Umsatzsteigerung. Um diese verwirklichen zu können, gilt es, Kosten- und Know-how-Vorteile gegenüber dem Wettbewerb zu gewinnen. Christian Siebert ist davon überzeugt, dass ein Verlag, der bereits ein erfolgreiches Produkt im Inland positioniert hat, diesen Vorsprung in seiner Kernkompetenz auch effizient im Ausland nutzen kann.

Frances Evans, Sprecherin des VDZ-Arbeitskreise Ausländische Märkte und International Licensing Director bei MVG Medienverlagsgesellschaft mbH freut sich, dass mit dieser Arbeit ein weiterer Schritt in der Wissensvermittlung umgesetzt wurde: „Gerade für die im Ausland weniger erfahrenen Verlage gibt der Leitfaden eine Vorlage, welche strategischen Möglichkeiten bestehen und wie diese umgesetzt werden können.“

Der Leitfaden rund um die Internationalisierung ist als PDF-Datei bei Frau Tana Rüger untert.rueger@vdz-akademie.de für VDZ-Mitglieder zu einem Preis von 59 Euro (zzgl. MwSt.) und für Nicht-Mitglieder für 79 Euro (zzgl. MwSt.) zu erhalten.

Weitere interessante Dokumentationen, z.B. zum „Medienmarkt Vietnam“ oder zum Thema „Online First internationalisieren“ wurden bereits dieses Jahr veröffentlicht. Alle Initiativen fließen u.a. ein in die Website www.vdz.de („International“), die Adressen, Ansprechpartner und Dienstleister zu internationalen Märkten liefert. Sie bildet dazu rund 40 Länder mit Verbänden, Audit Organisationen und Ähnlichem ab. Auch Publikationen, Dokumentationen und Studien sowie Links zur Recherche sind hier gelistet.